Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese AGB gelten zwischen AI WORKS, Ergün Bassan, Mitglied von SmartDe e.G., Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (Anbieter) und dem registrierten Unternehmen oder Nutzer (Kunde) für die Nutzung von transkrip über app.transkrip.de. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
2. Zielgruppe und B2B-Nutzung
transkrip richtet sich an Unternehmen und geschäftliche Nutzer. Der Kunde bestätigt, dass er zu geschäftlichen Zwecken handelt und nicht als Verbraucher im Sinne des BGB. Der Kunde ist nicht berechtigt, Verbraucherrechte wie ein Widerrufsrecht geltend zu machen, soweit diese gesetzlich ausgeschlossen sind. Benutzerkonten dürfen von autorisierten Beschäftigten oder von Auszubildenden und Mitarbeitenden ab 16 Jahren geführt werden, sofern die Organisation die Nutzung verantwortet und autorisiert. Eine Nutzung durch Personen unter 16 Jahren ist nicht vorgesehen.
3. Leistungsbeschreibung
transkrip ist ein cloudbasierter Verhandlungsassistent mit Live-Transkription, optionaler Übersetzung und KI-gestützten Hinweisen. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem gewählten Tarif, der jeweils aktuellen Produktbeschreibung in der App und etwaigen individuellen Vereinbarungen.
4. Vertragsschluss und Akzeptanz
Der Vertrag kommt durch Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter und Akzeptanz dieser AGB durch den Kunden zustande. Mit der Nutzung von transkrip bestätigt der Kunde, diese AGB gelesen zu haben und an sie gebunden zu sein. Test- und Tarifkonditionen werden in der App, per E-Mail oder individuell vereinbart.
5. Benutzerkonto und Zugang
Für die Nutzung ist ein Benutzerkonto erforderlich. Der Kunde hat wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Zugangsdaten geheim zu halten. Der Kunde stellt sicher, dass nur von ihm autorisierte Personen Zugang erhalten, und ist für alle Aktivitäten unter seinem Konto verantwortlich, soweit er diese zu vertreten hat. Unbefugte Nutzung ist dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen. Der Anbieter kann Konten sperren oder beenden, wenn der Kunde gegen diese AGB verstößt, Zahlungen ausbleiben oder ein Missbrauchsverdacht besteht.
6. Nutzungsrecht
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, transkrip für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Eine weitergehende Nutzung, Vermietung, Weitergabe oder öffentliche Zugänglichmachung der Software ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung untersagt. Alle Rechte an der Software verbleiben beim Anbieter.
7. Verbotene Nutzung
Der Kunde darf transkrip nicht missbräuchlich, rechtswidrig oder in einer Weise nutzen, die den Betrieb beeinträchtigt. Untersagt sind insbesondere: unbefugter Zugriff auf Systeme, automatisiertes Auslesen ohne Freigabe, Reverse Engineering, Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen, Verbreitung schädlicher Software, Nutzung für rechtswidrige Inhalte sowie die Weitergabe von Zugangsdaten an Unbefugte.
8. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung oder individuellen Vereinbarung mitgeteilten Preise in Euro zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Zahlungen sind nach den vereinbarten Fälligkeiten zu leisten. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang vorübergehend zu sperren. Bereits gezahlte Entgelte werden nur erstattet, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder ausdrücklich vereinbart wurde.
9. Pflichten des Kunden und Gesprächsteilnehmer
Der Kunde nutzt transkrip nur im Rahmen geltender Gesetze. Führt er Meetings mit weiteren Personen, informiert er diese über die Transkription und stellt eine eigene Rechtsgrundlage sicher. Der Kunde ist Verantwortlicher gegenüber seinen Gesprächsteilnehmern, soweit deren personenbezogene Daten verarbeitet werden. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidriger Nutzung durch den Kunden oder fehlender Information von Gesprächsteilnehmern entstehen, soweit der Anbieter diese nicht zu vertreten hat.
10. Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten aus Meetings verarbeitet, gilt die Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Die Pflichten ergeben sich aus einem gesonderten AVV oder einer AVV-Anlage, die Bestandteil des Vertragsverhältnisses ist.
11. KI-Hinweise
Übersetzungen und KI-gestützte Hinweise dienen nur als Unterstützung im Gesprächskontext. Sie ersetzen keine Rechts-, Medizin-, Steuer- oder sonstige Fachberatung. Der Kunde prüft Inhalte eigenverantwortlich, bevor er sie verwendet oder weitergibt.
12. Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
Der Anbieter bemüht sich um hohe Verfügbarkeit. Wartung, Sicherheitsupdates und Weiterentwicklung können zu kurzen Einschränkungen führen. Der Dienst wird ohne Garantie für ununterbrochene oder fehlerfreie Verfügbarkeit bereitgestellt, soweit gesetzlich zulässig.
13. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Eine Haftung für den Verlust von Inhalten ist ausgeschlossen, soweit der Kunde keine eigenen Sicherungskopien oder Exporte wichtiger Inhalte vorgehalten hat, die er aus dem Dienst übernommen hat.
14. Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und ordentliche Kündigung richten sich nach dem gewählten Tarif oder der individuellen Vereinbarung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Der Anbieter kann den Zugang mit Wirkung zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode oder sofort bei schweren Verstößen beenden.
15. Änderung dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB ändern, wenn sachliche Gründe dies erfordern, zum Beispiel bei Rechtsänderungen, Sicherheitsanforderungen oder Weiterentwicklung des Dienstes. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang, gelten die Änderungen als angenommen. Der Anbieter weist in der Mitteilung auf die Bedeutung der Frist und das Widerspruchsrecht hin. Bei Widerspruch kann der Anbieter das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist Berlin, soweit zulässig. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
17. Stand
Stand: Juni 2026. Die jeweils aktuelle Fassung ist unter www.transkrip.de/legal/agb abrufbar.